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Kino 04.10.2026

Der schlechteste Star Trek-Film aller Zeiten hat nur 24 Prozent auf Rotten Tomatoes und sollte eine ganze Serie werden

Der schlechteste Star Trek-Film aller Zeiten hat nur 24 Prozent auf Rotten Tomatoes und sollte eine ganze Serie werden
Kein Film in 60 Jahren Star Trek-Geschichte bekam so schlechte Kritiken wie Section 31. Womöglich liegt das an der bewegten Entstehungsgeschichte. Denn ursprünglich war eine ganze Serie geplant.

Mit einer Wertung 3,2 von 10 Punkten ist Star Trek: Section 31 nicht nur bei der Moviepilot-Community gnadenlos durchgefallen. Der Spionage-Thriller, für den sich selbst die Fans schämen, ist mit einem Rating von 24 Prozent bei Rotten Tomatoes  und einer 37/100 bei Metacritic  der offiziell schlechteste Star Trek-Film aller Zeiten und unterbietet sogar Teil 5 der Hauptreihe, für den sich Star Trek-Legende William Shatner bis heute schämt.

Die wenigsten wissen dabei um die lange und beschwerliche Entstehungsgeschichte, die der Film hinter sich hat. Denn ursprünglich sollte Section 31 eine eigene Spin-off-Serie werden.

Star Trek: Section 31 war als Serie geplant

Unter anderem in einem Deadline -Artikel aus dem Jahr 2018 finden sich noch Spuren der ursprünglichen Pläne von CBS. Nachdem Michelle Yeoh in der Serie Star Trek: Discovery erstmals in der Rolle der Philippa Georgiou aufgetreten war, setzte sie sich persönlich für eine Spin-off-Serie rund um die Kapitänin der USS Shenzhou ein. Als Alex Kurtzman zum neuen Vater des Star Trek-Franchises wurde, übernahm er die Idee und kündigte die Serie offiziell an.

Gleich zwei Staffeln wurden bewilligt und geschrieben, die Dreharbeiten waren für Mai bis November 2020 angesetzt: Doch diese wurden aufgrund der Corona-Pandemie zunächst verschoben und schließlich abgesagt. Das lag nicht nur an Planänderungen innerhalb des Franchises, sondern auch an der Hauptdarstellerin. Spätestens mit Michelle Yeohs Oscar-Gewinn für Everything, Everywhere, All At Once im Jahr 2023 stand fest, dass die Schauspielerin künftig wohl kaum Zeit für eine ganze Serie haben würde.

Das steckt hinter der Section 31 in Star Trek

Wie auch der spätere Film sollte sich die Serie auf die ominöse Gruppierung Section 31 konzentrieren, die erstmals 1990 in Star Trek: Deep Space Nine in Erscheinung trat. Auf dem YouTube-Channel TrekCulture  wird sie als "das am schlechtesten gehütete Geheimnis der Sternenflotte" bezeichnet.

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Während sie bei Deep Space Nine noch eine streng geheime Black Ops-Division des Sternenflotten-Geheimdienstes war, die mit dem schillernden Image der Flotte bricht, ist sie in der Animationsserie Star Trek: Lower Decks bereits ein Running Gag unter gewöhnlichen Offizieren. Der Film erinnert an Action-Streifen aus dem Mission Impossible- oder Marvel-Universum und ist damit auch in den Augen unserer Redaktion eine echte Enttäuschung für Star Trek-Fans.

Eine chaotische Produktionsgeschichte mit vernichtendem Ergebnis

Zwischen der ersten Ankündigung 2018 und dem tatsächlichen Erscheinen des Films 2025 liegen sieben Jahre, zwei umsonst ausgeschriebene Serien-Staffeln, die Übernahme von Paramount durch Skydance und ein Oscar-Gewinn von Michelle Yeoh. Vielleicht ist es also kein Wunder, dass von der ursprünglichen Vision des Films am Ende nicht viel übrig geblieben ist. Ob die Serie uns besser gefallen hätte, werden wir wohl nie erfahren. Ihr findet Star Trek: Section 31 im Streaming-Abo bei Paramount+.

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