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Kino 17.09.2026

Star Trek-Macher gibt Hoffnung auf geplante Enterprise-Serie mit Kirk und Co. auf: "Ich sehe nicht, dass es passiert"

Star Trek-Macher gibt Hoffnung auf geplante Enterprise-Serie mit Kirk und Co. auf: "Ich sehe nicht, dass es passiert"
Ein Jahr ist nun schon die Rede von einem potentiellen Projekt namens Star Trek: Year One, das in den zeitlichen Bereich der Originalserie eindringen würde. Erfahrt hier, warum die Chancen mittlerweile schlecht stehen.

Star Trek hatte lange Zeit ein echtes Prquel-Problem. Seit Star Trek: Enterprise wollte man fast nur noch in der Zeit zurück und sich in der temporalen Umgebung der Originalserie Raumschiff Enterprise bewegen. Das gilt auch für die beliebteste Serie der aktuellen Ära: Star Trek: Strange New Worlds. Aktuell läuft Staffel 4 und Season 5 soll den Ableger abschließen.

Für die Zeit danach ist nun seit etwa einem Jahr eine mögliche Fortsetzung mit dem Arbeitstitel Star Trek: Year One im Gespräch. Die USS Enterprise würde darin unter dem Kommando von James Kirk (Paul Wesley) in ihre Fünfjahresmission aus der Originalserie übergehen. Die Umsetzung wird aber immer unwahrscheinlicher.

Star Trek-Produkent Akiva Goldsman hat mit Star Trek und Year One abgeschlossen

Im Gespräch mit der Radio Times  offenbarte Star Trek-Autor und Produzent Akiva Goldsman diese Woche nicht nur, dass er persönlich am Ende seiner Reise im Franchise angekommen sei, sondern auch, dass es wohl nicht mehr zum Spin-off Star Trek: Year One kommen wird.

Niemand hat angerufen, die Kulissen sind weg. Alle anderen haben angefangen, andere Jobs anzunehmen. Es gab nie ein offizielles Ja und nie ein offizielles Nein. Aber ich sehe nicht, dass es passiert. [...] Vielleicht ruft jemand an und sagt: 'Hey, macht einen zweistündigen Film' oder 'Wir wollen die Serie.' Super! Aber es gab einen Moment, in dem es kreativ und wirtschaftlich am sinnvollsten gewesen wäre, einfach weiterzumachen, weil wir viele Ressourcen hatten, die es jetzt nicht mehr gibt.

Goldsman spielt darauf an, dass die 5. und letzte Staffel von Star Trek: Strange New Worlds bereits abgedreht und Sets sowie Requisiten bereits zum Teil abgebaut oder versteigert wurden. Gleiches gilt übrigens für die Finalstaffel von Star Trek: Starfleet Academy.

Und dann steht da noch der Sci-Fi-Elefant im Raum, denn seit die monumentale Übernahme von Warner Bros. im Raum steht, liegen neue Star Trek-Projekte bei Paramount auf Eis. Ohnehin kündigt sich eine neue Riege an Verantworltichen an. Goldsman dazu:

Ich denke, das ist eine dieser Fragen wie: 'Was will das neue Paramount mit Star Trek?' Chris Parnell [Head of Originals bei Paramount+] ist dafür zuständig. Ich habe seit seinem Amtsantritt etwas Zeit mit ihm verbracht, und er ist ein echter Star-Trek-Fan. Er ist jemand, der Star Trek liebt. Deshalb habe ich Vertrauen darauf, dass das, was er tut, echtes Star Trek sein wird. Ich glaube zwar nicht, dass es Year One sein wird, obwohl ich begeistert wäre, wenn es so käme.

Star Trek: Year One reiht sich damit wohl in die Reihe angedachter Formate ein, die es am Ende nicht schaffen. Dazu gehörte zuletzt auch das vor allem von Fan gewünschte Projekt Star Trek: Legacy, das die Abenteuer der USS Enterprise-G unter dem Kommando von Captain Seven (Jeri Ryan) hätte zeigen können, die wir am Ende von Star Trek: Picard in ihrer neuen Position sahen. Doch obwohl es keine ganze Serie zu diesem Thema geben wird, wurde jüngst zumindest eine andere Version dieser Story veröffentlicht.

Falls ihr noch mehr zum Krisenstatus des Sci-Fi-Franchise hören wollt, haben wir hier eine ausführliche Streamgestöber-Folge für euch:

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Was ist mit Star Trek los? Aktuell herrscht Ungewissheit über die Zukunft des legendären Sci-Fi-Universums. Im Podcast erklären wir die Gründe für die Krise.

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Star Trek wird dieses Jahr 60, doch zu feiern gibt es wenig. Aktuell befindet sich erstmals seit einem Jahrzehnt kein Star Trek-Projekt mehr in Produktion. Wir geben euch einen Überblick über die Gründe für die ungewisse Zukunft und diskutieren, wie es für das Sci-Fi-Franchise weitergehen könnte.

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